Das Handwerk als Motor der Innovation

Die großen deutschen Erfinder – nicht nur vergangener Zeiten – haben selten eine Universität von innen gesehen. Denn häufig sind es Handwerker gewesen, die ihren Beruf von der Pieke auf gelernt haben und sich – so nicht nur ihrem Titel nach – zu Meistern ihres Fachs entwickelt haben. So wurde das Handwerk zum Motor der Innovation. Kaum eine bahnbrechende Erfindung, die nicht ihren Ursprung an der Werkbank genommen hat. Alfred Krupp, Carl Benz, Gottlieb Daimler und Werner von Siemens waren ehrliche und hartarbeitende Menschen ohne Hochschulausbildung, die für Deutschland als Innovationsstandort bedeutendes geleistet haben. Sie waren auf ihrem Gebiet Giganten.

Innovation: Unterschied zwischen Ingenieurswesen und Handwerk

Von außen betrachtet sieht es häufig so aus, als würden die vielen wichtigen Erfindungen von Ingenieurteams in weißen Kitteln gemacht. Im Hinblick auf die Zahl der Patentanmeldungen mag das stimmen, doch handelt es sich hier in der Regel um eine Ansammlung kleiner Innovationsschritte. Wirkliche Neuentwicklungen im Bereich des Maschinenbaus entstehen eher in der Werkstatt als im Labor.

Das Studium des Ingenieurwesens und die Entwicklungsprozesse der großen Konzerne zielen auf Innovationsschritte ab, die eher kontinuierlich sind. In Schüben auftretende Neuentwicklungen sind hier eher selten zu erwarten. Entwicklungsarbeit wird dabei von oben vorgegeben und anschließend strukturiert abgearbeitet. Aus Sicht langfristiger Planung ist das richtig und wichtig. Es verhindert jedoch vielfach das Potential für authentische Kreativität.

Der Handwerker Arthur Fischer als bedeutender Erfinder

Arthur Fischer, der Gründer der Fischerwerke und Entwickler von insgesamt 2252 Patenten, bekräftigte den Grundsatz, dass es bei Fischertechnik kaum eine Erfindung gab, die nicht ihren Ursprung in der Werkstatt gefunden hat. Laut ihm müssen Erfinder auch mal „einen Fehler machen dürfen“, woraus dann wieder etwas Neues entstehen könne. Für seine herausragenden Leistungen wurde Fischer 2014 mit dem „Europäischen Erfinderpreis“ ausgezeichnet.

“Aufbruch digitale Weiterbildung” im Handwerk mit mydigiversity®

Leider ist trotz dieser Erkenntnisse das Handwerk heute noch vielfach nicht an die Errungenschaften der Digitalisierung angeschlossen. Wir von mydigiversity® wollen das dringend ändern! Wenigstens im Bereich des E-Learning bzw. des digitalen Lernens soll mit unserer Hilfe das Handwerk zügig zu Universitäten und Fachhochschulen aufschließen.

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